Verfasst von: B. Mex | 6. Juni 2008

1. Termin: 12.6.

Kapitalismus als globale Realität: Entwicklungstendenzen und Widersprüche

Kurzbegründung: Spätestens mit den Prozessen kapitalistischer Globalisierung seit Mitte der 1990er Jahre hat der Weltmarkt eine alle Weltregionen umfassende Realität angenommen. Bis in Teile der bürgerlichen Presse (FAZ) gilt das Manifest des kommunistischen Partei einigen als weitsichtige Analyse der globalen Ausdehnungs- und Verallgemeinerungsprozesse des Kapitalismus. Abgesprengt werden bei dieser Lobpreisung gemeinhin die revolutionstheoretischen Konnotationen des Textes (Arbeiterbewegung als „Totengräber“ des Kapitalismus). Anderen gilt der Text schlicht als historisches Dokument, dessen Aktualität gerade durch seine emanzipatorische Zielrichtung nicht mehr gegeben ist. Welche Geschichtsphilosophie (der Arbeiterbewegung) liegt dem Text tatsächlich zugrunde? Welche Entwicklungstendenzen (-gesetze) und Widersprüche kapitalistischer Dynamik werden aufgedeckt? Welche „Lösungsformen“ präsentiert? Und: Bergen die präsentierten Lösungen bereits Antworten auf die kapitalistische Globalisierung seit der Weltwirtschaftskrise 1974/75?


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